Thema
des Monats März 2010 "Warten."
In diesem Monat möchte ich euch dazu anregen, euch mit dem Thema
“warten” zu befassen. Für
mich war dieses Thema in den letzten Monaten sowohl privat als auch beruflich
sehr stark präsent.
Ich hatte die gleichen Empfindungen wie ein Baum im späten Winter oder im Frühling hat. Die Kraft in den Wurzeln des Baumes
ist bereit aufwärts
zu steigen aber die äußeren Bedingungen, die dies unterstützen würden,
sind noch nicht geschaffen. In der Natur ist der Boden noch gefroren und die nächtlichen Temperaturen sind zu kalt. Würde ein Baum jetzt schon erblühen, dann würden die Blätter
und die Früchte
beschädigt
oder gar zerstört
werden. Und trotzdem sind der Wille und der Drang aufwärts zu steigen enorm. Ich durchlebte die
gleichen inneren Prozesse während
dieser letzten Monate.
Ich habe an dieser neuen Website gearbeitet.
Habe über
meine Seminar-Tätigkeit
nachgedacht und mir überlegt
was ich in Zukunft weiterhin gerne Lehren möchte und was nicht mehr funktioniert. Ich habe mit der
Veröffentlichung dieser Website gewartet, bis die
inneren und äußeren Bedingungen richtig bzw. reif dafür sind. Darauf zu warten bis die Bedingungen günstig sind, sollte nicht mit Faulheit oder mit
dem verschleppen oder aufschieben von Dingen verwechselt werden. Das sind einzigartige
Qualitäten
die uns alle bewusst sein sollten, wo Wachsamkeit gefragt ist. Ich habe
gelernt, dass das Warten manchmal notwendig ist und dass die eigene
Hinterfragung einem dabei hilft, Klarheit über
die Vorgänge
während des Warte- Reifungsprozesses zu
erlangen. Als ich mich selbst hinterfragte wurde mir ein Teil meiner familiären und kulturellen Prägung bewusst, die lautete: „Es wird schon
besser werden, sei geduldig. Warte einfach, deine Zeit wird schon kommen!“ Ich
habe nun vollends verstanden, dass diese Form des Wartens sich nicht immer als
korrekt erwiesen hat. Und ich habe festgestellt, dass ich nicht sehr gut im
Warten bin/war. Ich war ganz schön
aggressiv mir selbst und anderen gegenüber.
Jetzt kann ich die positiven inneren Veränderungen erkennen, die stattgefunden haben während ich „gewartet habe“ oder „gezwungen wurde zu warten.“ Ohne diese Warte- oder Inkubationszeit wäre ich nicht physisch, emotional oder mental darauf vorbereitet gewesen, diese Schritte vorwärts zu gehen. Solltet ihr also das Thema „warten“ in eurem eigenen Leben reflektieren und erörtern wollen, könnte es euch sehr gute Erkenntnisse liefern. Nehmt euch Zeit euch selbst zu hinterfragen und zu unterscheiden ob ihr wartet, etwas hinausschleppt, ob ihr faul seid oder eure Zeit mit Dingen verschwendet, womit ihr zwar den Anschein nach beschäftigt seid, die für euch aber keinen richtigen Wert besitzen und eure wahre Bestimmung nicht manifestieren. Wenn ihr euch dazu entscheidet das Thema „warten“ zu erörtern, dann lasst mich wissen was ihr dabei entdeckt! Danke, Dan
